Kommunität Imshausen

Ora et labora

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. Mahatma Gandhi

Ora et labora

Kochen lernen nach Imshäuser Art - Hausputz - Arbeit im Wald,
eingebunden in den Rhythmus der Stundengebete und mit gestaltetem Feierabend.
Di. 28.03. (14.30 h) - So. 02.04.2017 (13.00 h)     ... mehr Infos

Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun. Marie von Ebner-Eschenbach

Ora et labora

Gemeinsame Arbeit in Garten, Wald, Hof und Küche,
eingebunden in den Rhythmus der Stundengebete
und mit gestalteten Feierabenden.
Di. 08.08. (14.30 h) - So. 13.08.2017 (13.00 h)     ... mehr Infos

Wenn du etwas Gutes tun kannst, mögest du Hände so groß wie Schaufeln haben. aus Irland

Ora et labora

bei Obst- und Gemüseernte und in der Küche,
im Rhythmus der Stundengebete
und mit gestalteten Feierabenden.
Di. 26.09. (14.30 h) - So. 01.10.2017 (13.00 h)   ... mehr Infos

Latein für Erntehelfer

"Und, was machst du im Urlaub? Fährst du weg?" "Ja, ich bin für eine Woche im Kloster und helfe bei der Ernte." "Ja, das ist ja auch mal was anderes." So ähnlich verliefen einige Gespräche vor meiner "Ora-et- labora"- Woche im September auf dem Tannenhof. Und in der Tat, das ist mal was anderes: anders, als zuhause auf dem Balkon sitzen, anders als Wandern im Harz, anders als ein Trip nach New York und anders als eine Kreuzfahrt auf dem Mittelmeer.

Eingebettet in den Tagesablauf der Kommunität konnten wir "Urlauber" unseren Kräften freien Lauf lassen, im Holz (Reisigbündel schnüren), im Garten (roden und neue Pflanzen setzen), in der Küche (20 Helfer wollen versorgt sein), im Gemüsegarten (die Küche wartet auf Input), auf den Obstwiesen (der Apfel fällt nicht weit vom Stamm), im Keller (wie sieht's denn hier aus?) und noch einiges mehr.

Eine Woche herrlicher Sonnenschein machte die Arbeit im Freien zum puren Vergnügen. Und: Leitern durch die Landschaft schleppen, Schubkarren voller Äpfel oder Erde schieben, im Baum die Äste schütteln und Äpfel aufsammeln, Löcher buddeln, Gemüse ernten, schnippeln und zubereiten macht in so einer bunt gemischten Gruppe besonders Spaß.

Da hat man dann zum 2. Frühstück (10.30), zum Mittag (12 Uhr), zum Tee (15 Uhr) und zum Abendessen (18:30) auch immer das Gefühl, sich sein Essen redlich verdient zu haben. Apropos Essen: das Essen auf dem Tannenhof ist legendär, das muss an dieser Stelle einfach mal gesagt, bzw. geschrieben werden. Variantenreich, lecker, bekömmlich und mehr als ausreichend. Und am tollsten ist es, wenn die Sachen auf den Tisch kommen, die man selber geerntet hat. Grandios!

Mann mit Schubkarre voller Äpfel

Soweit zu "Labora". Und das "Ora"? Das Gebet auf dem Tannenhof bringt die Struktur in den Tag und die Balance in die Seele. Zusammen mit den Schwestern und Brüdern halten wir Morgengebet, Lobpreisungen und Vesper und Komplet. Gerade in einer Woche, in der die Fülle der Natur so offenbar wird, wird uns klar, wie wenig wir Menschen allein vermögen. Was liegt da näher, als sich den Segen für den Tag und die Nacht von Gott zu erbitten, ihn zu preisen für all das Gute, was er erschafft und ihm zu danken, dass er uns an den Wundern seiner Schöpfung so reichhaltig teilnehmen lässt?

Und das "et"? Das gab's auch: gute Gespräche in der Teeküche, Yoga vor'm Frühstück, Leckereien aus Torgelow, ein Kinoabend, Wikinger-kegeln bei Flutlicht, Mittagsschläfchen unter'm Walnussbaum, Sonnen-untergänge wie gemalt, Berichte aus Brasilien und den Philippinen, Honig von eigenen Bienen ... Gut, dass es die Kommunität Imshausen, den Tannenhof und "Ora et labora" gibt!

Ralf Aldenhoven

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