Unsere Pilgerwege

Bild: Menschen auf einer Strasse

Wir veranstalten seit 1995 jährlich in den hessischen Sommerferien einen Pilgerweg, der ca. 8 Tage dauert.
Unsere Pilgerwege entstehen in jedem Jahr neu aus Verbindungen und Begegnungen mit anderen Menschen und Gruppen oder aus Anlass bedeutsamer Ereignisse, haben allerdings immer etwas mit dem Thema Grenze und Grenzüberschreitung zu tun. Das ergibt sich aus der Geschichte und der besonderen Lage der Kommunität Imshausen nahe an der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Mit dieser Geschichte und Lage ist schon eine wesentliche Zielsetzung unserer Pilgerwege angedeutet: wir möchten in der Begegnung mit den Menschen, in deren Heimat wir auf unseren Weg zu Gast sind, ihre besondere Situation wahrnehmen, unsere Verbundenheit mit ihnen erkennen und in das Gebet auf dem Pilgerweg aufnehmen. Unsere Pilgerwege sind aber immer auch ein geistlicher Weg für jeden Teilnehmer selbst. Wir beginnen die Tage mit einem geistlichen Impuls, wir legen Wegstrecken im Schweigen zurück, wir halten im Mittagsgebet inne und lassen den Tag mit einem Abendgebet ausklingen.

Bild: ruhende Wandernde am Grenzpfosten

Die täglichen Wegstrecken betragen ca. 20 km. Als Pilger pflegen wir einen einfachen Lebensstil, verpflegen uns weitgehend selbst und übernachten in einfachen Quartieren. Das Gepäck wird von einem Kleinbus befördert. Die Pilgergruppen bestehen aus 15 – 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Die guten Kontakte der Kommunität über die Grenze hinweg nach Osten bestimmte bisher die Geographie der Pilgerwege.

Beispielhaft seien hier die Wege der letzten Jahre genannt:
2002: Uckermark
2003: Slaska (Schlesien-Polen)
2004: Glatzer Bergland (Polen und Tschechien)
2005: Rumänien
2006 -2008: in drei Jahresetappen von Görlitz nach Imshausen, im Wesentlichen auf dem dortigen alten Jakobsweg
2009: anlässlich 20 Jahre Grenzöffnung: „Grenznah“ Pilgern von der Rhön nach Imshausen
  Im Jahre 2010 wird der Pilgerweg in der Prignitz (Brandenburg) stattfinden. Dazu finden Sie eine detallierte Einladung hier.
 

Einen Bericht vom Pilgerweg 2007 von Katja Huenges gibt es hier.



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